Ich übernehme die Antragsstellung für die Forschungszulage

Möchten Sie die Forschungszulage beantragen, sind dafür zwei getrennte Schritte nötig. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat die Kompetenz zur technischen Bewertung in die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) ausgelagert. Im ersten Schritt wird die Förderfähigkeit durch einen Antrag bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage mit einer Bescheinigung bestätigt. Dieser Schritt schafft Rechtssicherheit für den Anspruch auf die Forschungszulage. Im zweiten Schritt erfolgt der Antrag zur Festsetzung der Forschungszulage beim zuständigen Finanzamt. Bei der Forschungszulage beantragen Sie die Festsetzung für alle Projekte in einem Wirtschaftsjahr genau einmal. Diese kann gemäß den üblichen Regeln des Finanzamtes vier Jahre rückwirkend durchgeführt werden. Das bedeutet, dass im Jahr 2024 die Jahre 2020 bis 2023 abrechenbar sind. Daher ist aktuell die letzte Gelegenheit, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um Anfang 2024 rückwirkend bis zu 4 Millionen € als steuerliche Gutschrift zu erhalten.

Die Forschungszulage beantragen: Der Weg zur Bescheinigung

Sind die Projekte für die Anträge selektiert, vereinbare ich pro Projekt ein 60-Minuten-Gespräch mit Ihren Projektleitern, um tiefer in das Thema abzutauchen. Das Antragsformular ist in fünf Blöcke unterteilt, in denen u.a. Projektziel, Arbeitspakete und technisches Risiko zu formulieren sind. Nach dem Gespräch habe ich ausreichend Input, um einen Entwurf des Antrags zu erstellen. In der Regel durchlaufen wir eine Feedback-Schleife und sind dann beim finalen Antrag. Vor Einreichung benötige ich noch Ihren Input bzgl. aufgewendeten Zeiten und Kosten. Da der Antrag sich auch in die Zukunft auswirken kann, sind in dieser Phase zunächst auch Schätzungen erlaubt. Hier unterstütze ich Sie mit bewährten Formeln.

Die Rahmenbedingungen und die Erfolgsquote der Forschungszulage

Da die BSFZ davon ausgehen muss, dass jedes Unternehmen in Deutschland, das sich mit F&E beschäftigt potenziell Anträge einreicht, ist das Antragsformular mit etwa einer DIN-A4-Seite recht kurz gehalten. Der Schlüssel liegt darin, den Inhalt prägnant zu formulieren, die Botschaft zu transportieren und gleichzeitig innerhalb der Zeichenbeschränkung zu bleiben. Die Online-Formulare lassen hier keinen Spielraum zu. Nach Einreichung des Antrags haben die Gutachter genau 3 Monate Zeit zur Begutachtung. Während dieser Zeit können die Gutachter Rückfragen stellen, auf die das Unternehmen innerhalb von 2 Wochen antworten muss. Ein qualifizierter Antragstext zeichnet sich durch Präzision aus und antizipiert mögliche Rückfragen.
Meine persönliche Quote für Rückfragen liegt derzeit bei unter 10% – d.h. nur bei einem von zehn Anträgen erhalte ich Rückfragen. Im Sinne einer effizienten Antragsstellung, ist es sowohl in Ihrem Interesse als auch in meinem diese Quote künftig noch weiter zu senken.

In der Antragsstellung nehme ich die Perspektive des Gutachters ein und formuliere den Text so, dass er auch ohne spezielles Vorwissen verständlich und genehmigungsfähig ist. Die Quote an genehmigten Anträgen liegt bei mir derzeit bei 100% – und es ist mir ein persönliches Anliegen das auf Dauer zu halten. Diese Erfolgsquote basiert allerdings nicht nur auf einer klaren Antragsformulierung, sondern auch auf einer zielführenden Selektion im vorherigen Prozessschritt.

Nutzen auch Sie die Möglichkeiten der Forschungszulage und kontaktieren Sie mich gerne jederzeit für eine erste Einschätzung Ihrer Projekte.
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