Gemeinsam identifizieren wir förderfähige Projekte für die Forschungszulage

Die steuerliche Forschungszulage ist ein oftmals unterschätztes Förderinstrument für Unternehmen. Einer der herausragenden Vorzüge dieses themenoffenen Förderprogramms ist die Möglichkeit, die Forschungszulage rückwirkend zu beantragen. Im Gegensatz zu vielen anderen staatlichen Subventionen haben Sie als Unternehmen die Chance gefördert zu werden, ohne durch zeitraubende Antragsprozesse in der Entwicklung ausgebremst zu werden.

Wie gehen wir bei der Projektauswahl vor?

Basis der Antragsstellung sind Ihre laufenden und vergangenen Projekte. Gemäß üblicher Regeln des Finanzamtes lässt sich die Forschungszulage rückwirkend für vier Jahre steuerlich geltend machen. Und genau das ist unser Startpunkt der Projektsuche.

Wichtig ist, dass es eine interne Dokumentation über die Zeiten gibt, die für das Projekt aufgewendet wurden. Dies stellt die Basis für die spätere Abrechnung dar.

Die nachträgliche Beantragung hat zudem den Vorteil, das wir zu diesem Zeitpunkt bereits einschätzen können, welche Kosten entstanden sind und ob sich der Aufwand für die Antragsstellung lohnt. In der Praxis haben sich bei unseren Kunden 100.000 Euro an aufwendungsfähigen Kosten als Richtlinie für die Untergrenze etabliert.

Wesentlich ist auch das Verständnis in Ihrem Unternehmen dafür zu schaffen, was bei der Forschungszulage förderfähig ist. Oftmals spuken bei den Worten Forschung und Förderung in vielen Köpfen direkt Horizont 3 Projekte mit einer Laufzeit von 5 Jahren und mehr.

Aber genau das ist nicht der Kern der Forschungszulage. Bisher habe ich noch bei jedem Kunden zahlreiche weitere Entwicklungsprojekte identifiziert, die gefördert werden konnten und die der Kunde nicht als förderwürdig eingeschätzt hatte.

Im ersten detaillierten Gespräch gehen wir daher Ihre Themen nach Budget sortiert durch und selektieren Projekte, die aussichtsreich scheinen. Hierzu lenke ich den Fokus auf das technische Risiko und versuche dieses gemeinsam mit Ihnen in klare Worte zu fassen.

Das technische Risiko ist eines der Kernelemente, das Forschung & Entwicklung von Routinetätigkeiten unterscheidet. Lassen Sie uns auch einen Blick auf Ihre Projekte aus der Produktion werfen, da sich auch dort oftmals Innovationsprojekte verstecken. Die daraus resultierende Liste ist die Basis um im nächsten Schritt in die Antragstellung zu gehen.

Kontaktieren Sie mich gerne jederzeit für eine erste Einschätzung Ihrer Projekte. Ich begleite und unterstütze Sie im gesamten Prozess. Beschäftigen Sie sich nicht mit Fachbegriffen wie Frascati-Kriterien und sprachlichen Feinheiten der Antragsstellung – überlassen Sie diesen Teil gerne mir.
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Wie profitiert Ihr Unternehmen davon die Forschungszulage rückwirkend zu beantragen?

Für Unternehmen, die sich bisher nicht intensiv mit der Forschungszulage auseinandergesetzt haben, eröffnet sich hier eine lukrative Gelegenheit. Sie können bis zu vier Millionen Euro für die Jahre 2020 bis 2023 über die Forschungszulage rückwirkend vom Finanzamt als Steuergutschrift erhalten. Dieser finanzielle Schub kann dazu beitragen, weitere Innovationsprojekte zu fördern, die Expansion zu unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt zu steigern.

Sollte das Wachstumschancengesetz in diesem Jahr verabschiedet werden, steigt die potenzielle Fördersumme ab 2024 sogar von derzeit 1 Million Euro auf mindestens 3 Million Euro jährlich. Zudem werden nach aktueller Planung künftig auch Abschreibungen auf Investitionen förderfähig. Grund genug, sich intensiver mit der Materie schon heute zu beschäftigen.

Machen Sie es zum Standard Ihres Entwicklungsprozesses jedes Projekt auf Förderfähigkeit durch die Forschungszulage zu prüfen. Gerne begleite ich Sie bei der Umsetzung.